Kanada: Neue Regelung soll Beagles retten
Geschrieben von interniche4germany am 1. August 2010
Wollen ausländische Tierärzte in Kanada praktizieren, müssen sie sich erst durch eine Prüfung dafür qualifizieren. An der Guelph Universität in Ontario, Kanada, werden im Rahmen dieser Prüfung gesunde Hunde sterilisiert bzw. kastriert, die nur zu diesem Zweck im Labor aufgewachsen sind. Bei diesen praktischen Examen werden jeweils 10 Absolventen lediglich von einem Dozenten überwacht, aus diesem Grund muss jeder Hund nach der Operation eingeschläfert werden.
Dr. Anya Yushchenko aus der Ukraine weigerte sich, die soeben sterilisierte Hündin einzuschläfern und riskierte damit ihre erfolgreiche Teilnahme an dem Qualifikationsprogramm. Sie stellte sich gegen die Universitätsleitung und gewann. Die auf Rainbow getaufte Hündin wurde inzwischen von einem Hundeliebhaber adoptiert. Diese Ausnahmeregelung könnte nun die allgemeine Regelung bezüglich der Einschläferung der operierten Hunde beeinflussen. Die Universitätsleitung gab grünes Licht, die Programme zur Qualifizierung ausländischer Tierärzte stärker zu betreuen, so dass die Tiere auf keinen Fall Schaden nehmen. Im Nachhinein werden die völlig gesunden Hunde zur Adoption freigegeben.
Dr. Anya Yushchenko arbeitet für InterNICHE Kanada, Radio CBC in Kanada berichtet mit einem VIDEO.